Das Leistungsspektrum in der Praxis

Über die grundsätzliche hausärztliche Betreuung mit Hausbesuchstätigkeit hinaus bieten wir Ihnen die folgenden Leistungen an:
Medizinisch-technische Untersuchungen Blutabnahme
  • Blutabnahme und Laboruntersuchung
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • Lungenfunktionstest
  • EKG
  • Ultraschall Bauch- und Schilddrüse
  • LZ-EKG
  • Gefäßdoppler

Vorsorgeuntersuchungen Gesundheitscheck
  • Gesundheits-Check für alle Frauen und Männer ab dem 35. Lebensjahr
  • Hautkrebsscreening ab 35 Jahre
  • Krebsvorsorge des Mannes ab 45 Jahre
  • Krebsvorsorge der Frau ab 20 Jahre (Dr.med.G.Risse)

Zusätzliche medizinische Leistungen Impfung

IGEL Selbstzahler Gesundheitscheck
  • Akupunktur zur Rauchentwöhnung, Gewichtsreduktion, Schmerzlinderung, Funktionsstörungen
  • reisemedizinische Beratung
  • Beratung bei Patientenverfügung, Patiententestament und Vorsorgevollmacht
  • Aufbaukuren
  • Atteste, Kur- und Rentenanträge, Sporttauglichkeit, etc.
  • Führerscheineignungstest
  • Eigenbluttherapie

Patientenschulungen Patientenschulungen
  • Kurse für Diabetes und Bluthochdruck

Einige diagnostische und therapeutische Maßnahmen verlangen besonders viel Zeit und Sorgfalt. Um genau planen zu können und lange Wartezeiten für andere Patienten zu vermeiden, bitten wir Sie, immer einen Termin zu vereinbaren.





Palliativmedizin

Die Palliativmedizin konzentriert sich auf die bestmögliche medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Behandlung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen. Gemeinsames Ziel ist es, für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.


DMP Diabetes (R.P.Johnen)

Diabetes mellitus zählt zu den großen Volkskrankheiten in Deutschland. Insgesamt wurde laut Robert Koch-Institut in Deutschland bei 7,2 Prozent der Erwachsenen jemals ein Diabetes diagnostiziert. Bei etwa 90 Prozent aller Diabetesfälle handelt es sich um Diabetes mellitus Typ 2, der typischerweise im mittleren bis höheren Alter auftritt. Diabetes mellitus Typ 1 kommt dagegen sehr viel seltener vor und tritt meist sehr plötzlich bei Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen auf.

In unserer Praxis werden Typ 1- und Typ 2-Diabetiker behandelt, letztere im Rahmen des Betreuungsprogrammes DMP.

Wir führen zertifizierte Diabetikerschulungen für nicht insulinpflichtige und insulinpflichtige Patienten durch unsere dafür besonders qualifizierten Mitarbeiterinnen durch.

Auf spezielle und individuelle Probleme können wir jederzeit auch in unserer Praxis eingehen. Lassen Sie sich von uns beraten.


DMP Asthma/ COPD (Dr.med.G.Risse)

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist weltweit recht unbekannt. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist aber mehr als jeder achte Erwachsene über 40 Jahre in Deutschland davon betroffen. Die Hauptursache für eine Erkrankung an COPD ist der Tabakkonsum.

Mit der Einführung des DMP Asthma/ COPD wird eine qualitativ hochwertige ambulante Versorgung für diese Patientengruppen gewährleistet. Die Betreuung im DMP Asthma/COPD zielt darauf ab, den Krankheitsverlauf und die persönliche Lebensqualität des Patienten durch mehr Selbstmanagement seiner Erkrankung, einer Verhaltensänderung, Vermeidung von Asthma/COPD-auslösenden Faktoren und körperlichem Training positiv zu beeinflussen.


DMP KHK (R.P.Johnen & Dr.med.G.Risse)

Das Disease-Management-Programm (DMP) Koronare Herzkrankheit (KHK) hat die Sicherung und Verbesserung der Qualität der Langzeitversorgung der Patienten mit KHK und dadurch die Erhöhung der Lebensqualität dieser Patienten zum Ziel

Teilnahmeberechtigt für die hausärztliche Versorgungsebene sind Fachärzte für Allgemeinmedizin, Innere Medizin und Praktische Medizin, die an der hausärztlichen Versorgung teilnehmen und sich regelmäßig durch den Besuch von KHK-spezifischen Fortbildungsveranstaltungen oder die Mitarbeit in einem KHK-spezifischen Qualitätszirkel fortbilden.


Neuraltherapie (R.P.Johnen)

Die Neuraltherapie ist ein naturheilkundliches Verfahren. Therapeuten nutzen diese Methode, um Erkrankungen aufzuspüren und Schmerzen,organische Störungen und chronische Entzündungen zu lindern. Dazu spritzen sie ein örtlich wirksames Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum) in spezielle, vorher festgelegte Körperstellen.


Chirotherapie und manuelle Therapie (R.P.Johnen)

Es handelt sich um ein spezielles Untersuchungs- und Therapieverfahren zur Behandlung von Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen.


Akupunktur (Dr.med.G.Risse)

Akupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist eine in mehr als 2000 Jahren bewährte medizinische Heilweise, die durch das Setzen von Nadeln in spezifische Punkte Gesundheit erhält oder wiederherstellt.

Durch die Nadelung oder Erwärmung dieser Punkte wird der Organismus gezielt stimuliert, sich selbst wieder in Balance zu bringen. Die Akupunkturbehandlung besteht aus dem Einsetzen von sehr feinen Nadeln in wenige, ausgewählte Punkte, um das zuvor festgestellte Ungleichgewicht auszugleichen.

Dr.med.G.Risse hat sich in unserer Praxis auf dieses Verfahren spezialisiert, insbesondere bei chronischen Kopf-, Rücken- und Gelenkschmerzen und zur Raucherentwöhnung.


Impfungen

Eine wichtige Aufgabe des Arztes besteht darin, für einen ausreichenden Impfschutz der von ihm betreuten Patienten zu sorgen. Bedeutsam ist dabei, die Grundimmunisierung bei Säuglingen und Kleinkindern frühzeitig entsprechend den STIKO-Empfehlungen und ohne unnötige Verzögerungen zu beginnen sowie zeitgerecht abzuschließen.

Nach der Grundimmunisierung stellen regelmäßige Auffrischimpfungen bis zum Lebensende sicher, dass der notwendige Impfschutz erhalten bleibt und - wenn indiziert - ein Impfschutz gegen weitere impfpräventable Infektionskrankheiten aufgebaut wird.

Individuelle Fragen zu Impfungen sollten mit dem verantwortlichen Arzt im Rahmen der gesetzlichen Aufklärungspflicht besprochen werden.

Bitte lassen Sie von unserem Praxisteam Ihren Impfausweis überprüfen.


Jugendschutzuntersuchung nach § 32 Abs.1 JArbSchG

Alle Jugendlichen, die vor dem 18. Lebensjahr eine Berufsausbildung oder berufliche Tätigkeit beginnen, sind gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz zu einer Jugendschutzuntersuchung verpflichtet. Vor Aufnahme der Ausbildung erfolgt die Erstuntersuchung. Die Nachuntersuchung soll vor Ablauf des ersten Beschäftigungsjahres erfolgen, sofern der Jugendliche dann noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Zur Untersuchung gehören

  • Anamnese nach einem standardisierten Fragebogen
  • Ganzkörperuntersuchung
  • Urinuntersuchung

Vereinbaren Sie bitte einen Termin in der Sprechstunde.

Bringen Sie bitte die nötigen Formulare, die Sie im Rathaus bekommen, ausgefüllt und unterschrieben mit (bei unter 18-Jährigen durch Erziehungsberechtigte).


J1

Was bedeutet das eigentlich?

Die Abkürzung steht für Jugenduntersuchung 1, dem ersten und einzigen kompletten Gesundheits-Check-up für Jugendliche im Alter von 12 bis 14 Jahren. Also genau richtig in der aufregenden Zeit der Pubertät.

Warum ist diese Untersuchung notwendig?

In diesem Alter gehen die Jugendlichen eher selten und nur "im Notfall" zum Arzt. Gleichzeitig unterliegen sie und ihr Körper zahlreichen, tief greifenden Veränderungen aller Organe und Funktionen. Entstehende oder sich verstärkende gesundheitliche Erkrankungen und Fehlentwicklungen lassen sich jedoch oftmals noch auffangen oder korrigieren. Dazu müssen Ärzte die Patienten aber sorgfältig befragen und untersuchen.

Sind die Eltern dabei?

Die Jugendlichen dürfen wählen, ob sie alleine, mit den Eltern oder mit Freunden zur J1 gehen wollen. Manche Fragen besprechen Jugendliche lieber mit dem neutralen Arzt als mit Eltern oder Freunden. Das Gespräch ist vertraulich. Der Arzt unterliegt der Schweigepflicht.

Welche Informationen bekommen die Eltern?

Eltern können dem Arzt in einem Vor- oder Nachgespräch Fragen zur Entwicklung ihres Kindes stellen. Wenn sich bei den Untersuchungen herausstellt, dass eine Behandlung des Jugendlichen erforderlich ist, müssen die Eltern dieser vorher zustimmen.

Was macht der Arzt?

Er bestimmt Größe und Gewicht, kontrolliert Wirbelsäule und Muskulatur, Haut und innere Organe, zum Beispiel durch Abhören und Abtasten. Außerdem misst er den Blutdruck und den Puls. Bei Bedarf nimmt er auch Hör- und Sehtests sowie Blut- und Urinuntersuchungen vor.

Was darf man den Arzt fragen?

"Wie werde ich meine Pickel los?" oder auch "Wie verhüte ich beim ersten Mal?" Die Jugendlichen entscheiden selbst, welche Fragen und Probleme sie mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin besprechen wollen.

Wie sieht es mit Impfungen aus?

Der Arzt fragt zum Beispiel, ob es bei nötigen Auffrischungsimpfungen gegen Keuchhusten, Masern, Mumps und Röteln Lücken gibt. Zudem erhöht sich mit den ersten Sexualkontakten das Übertragungsrisiko von Erregern der Krankheiten Hepatitis B und Gebärmutterhalskrebs. Auch hier informiert der Arzt über mögliche Schutzimpfungen.

Geht es nur um körperliche Erkrankungen?

Die Ärzte haben bei der J1 auch ein offenes Ohr für seelische Probleme wie Einsamkeit, Rückzug oder Mobbing.

Zahlt das alles die Krankenkasse?

Die Kosten für die J1 übernehmen alle gesetzlichen Krankenkassen.